Anfang der 60er Jahre begleitete Victor Surbek den Reiseschriftsteller und späteren Ehrendoktor der Ethnologie René Gardi nach Kamerun. Aus dieser Reise entstand ein gemeinsames Buch mit Texten von Gardi und Zeichnungen von Victor: "Schwarzes Arkadien" (Orell Füssli, 1962).

"Als der Maler Victor Surbek mich in Nordkamerun besuchte, weilte ich zum vierten Male in meinem schwarzen Arkadien, im Traumland der grauen Mandaraberge. Es ist ein kaum bekanntes, selten beschriebenes, geheimnisumwittertes Gebiet, in welchem der Völkerkundler noch heute urtümliches, unverändertes Dasein und Verhalten findet." (R. Gardi, 1962)

"Kaum einer ging am Wasserloch in der Nähe unseres Lagers vorbei, ohne sich zu waschen, und jede Frau spülte sich noch den Staub vom Körper, bevor sie den schweren Wasserkrug heimtrug." (R. Gardi, 1962)

"Das ist Gochilé, die junge Frau unseres Boys Mathieu, mit dem erstgeborenen Söhnchen." (R. Gardi, 1962)

"Er zeichnete in der Hitze des Tages und im Scheine des Vollmondes. So entstanden in kurzer Zeit über hundert Skizzen in der Grösse und Art der hier abgebildeten, es entstanden grosse farbige Aquarelle, grossformatige Zeichnungen, Tuschblätter und auch eine Anzahl in Lithotusch hergestellte Blätter." (R. Gardi, 1962)

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